DIE SCHÖNSTEN TRUCKS DER WELT!
Während einer Reise durch Pakistan im Jahr 2013, die länger dauerte als geplant, entstand die Serie TRUCKS.13. Sie dokumentiert eine Bildkultur, die den öffentlichen Raum dominiert und dennoch zutiefst persönlich ist: kunstvoll gestaltete Lastwagen, die täglich unterwegs sind und zugleich individuelle Statements tragen.
In aufwendiger Handarbeit werden diese Fahrzeuge bemalt, gespiegelt und mit gehämmerten Aluminiumplatten versehen. Sie fungieren als mobile Träger von Identität und Erfolg. Durch die fotografische Isolation werden sie aus dem Fluss des Alltags herausgelöst. Bewegung weicht der Betrachtung, Funktion der Form. Sichtbar wird ein Handwerk, das zwischen Alltag und Kunst angesiedelt ist.
“DER MOSCHEE TRUCK”
Dieser Truck zählt zu den opulentesten Arbeiten der Serie. Die gesamte Front ist in einer außergewöhnlichen Dichte gestaltet und nahezu vollständig von ornamentalen, malerischen und plastischen Elementen überzogen. Trotz dieser visuellen Fülle wirkt die Komposition nicht überladen, sondern in sich geschlossen und präzise austariert. Die geöffneten Türen durchbrechen die strenge Frontalität des Fahrzeugs und verleihen der Darstellung eine subtile, fast beiläufige Dynamik. Im Innenraum bleibt der Fahrer lediglich schemenhaft sichtbar und tritt bewusst hinter die visuelle Präsenz der Gestaltung zurück.
Dominant auf dem Alkoven erscheint die Darstellung der Faisal Moschee, einer der größten Moscheen weltweit, die hier als ikonisches architektonisches Motiv über der gesamten Bildfläche zu schweben scheint. Dieses religiöse Zeichen wird ergänzt durch eine Vielzahl weiterer Bildsymbole, darunter der Weißkopfseeadler als amerikanisches Wappentier, der sich beinahe unauffällig in das dichte Ornamentgefüge einfügt. Viele der hier verwendeten Motive und insbesondere die silbernen Applikationen finden sich in dieser Form bei keinem anderen Fahrzeug der Serie und verleihen dem Werk eine besondere Eigenständigkeit.
Alle drei klassischen Techniken des pakistanischen Truckpaintings kommen bei diesem Fahrzeug gleichzeitig zum Einsatz: handgemalte Bildflächen, spiegelnde Mosaikelemente und gehämmerte Metallverzierungen. Funktionale Details wie Vorhänge, Glöckchen oder Lautsprecher sind nicht als Beiwerk gedacht, sondern integraler Bestandteil der Gestaltung und verstärken den Eindruck einer nahezu totalen Ornamentik. Auffällig ist die bewusst freigelassene weiße Fläche im zentralen Bereich der Front, die einen ruhigen Gegenpol zur sonstigen visuellen Überfülle bildet und der Komposition Struktur verleiht.
Innerhalb der Serie nimmt dieses Werk eine besondere Stellung ein, nicht zuletzt durch das gewählte quadratische Bildformat. Es verweist auf die Tradition der analogen Mittelformatfotografie und zitiert ein fotografisches Erbe, das dem Bild eine zusätzliche zeitliche Tiefe verleiht und den dokumentarischen Ansatz mit einer formalen Strenge verbindet.
“DER SCHUH IN DEN KETTEN”
Ich fand diesen Truck auf einem Parkplatz in der Nähe der Stadt Rawalpindi, die ganz nah an der Hauptstadt Islamabad liegt. Dieses Fahrzeug hat definitiv ein Charakter. Bewusst habe ich die Steine auf der linken Seite im Bild zugelassen, die das Fahrzeug vor dem Wegrollen sichert und auch diesen Schuh, der sich verfangen hat, erzählt eine Geschichte. Hat der Fahrer vielleicht bewusst jemanden überfahren und dieser Flipflop überführt den Fahrer? Bei manchen Trucks saßen noch die Fahrer in ihren Kabinen manchmal standen auch die Türen offen aber dieser Truck hat mich angesprochen wegen diesen wunderschönen Farbflächen, und den reichhaltigen Verzierungen im oberen Bereich. Diese Wimpel und Stofftücher sollen böse Geister auf den Straßen vertreiben. Wenn der Truck sich in Bewegung setzt, dann pendeln diese wunderbar im Fahrtwind. Genauso wie die Glöckchen, die bei fast jedem Fahrzeug an der Front zu finden sind. Ich hab mich jedes Mal gewundert, dass die Fahrer vor lauter Verzierungen und Aufklebern überhaupt noch rausschauen können. Wenn man genau hinschaut, sieht man auch den eingeklemmten blauen Putzeimer, denn das Fahrzeug wurde gerade auf Hochglanz getrimmt. Was mich immer wieder an diesen Fahrzeugen erstaunt ist die kreative Verzierungen, denn die Flächen und Abmessungen des Fahrzeugs bleiben eigentlich immer gleich. Vielleicht ist der Fahrer auch jüdischer Abstammung, den ich kann im oberen Bereich zwei Judensterne erkennen. Die kleinen Ketten unten sind farblich sehr schön abgestuft und insgesamt benutzen die Pakistanis für ihre Reflektionsfolien, die im oberen Bereich verklebt sind, lediglich zehn unterschiedliche Farben. Sicherlich fragt sich der ein oder andere Kunstliebhaber, wie ich den die einzelnen Trucks auswähle. Das geht fast immer intuitiv.
Ich weiß immer sofort, ob sich das Motiv lohnt zum Photographieren oder ob ich doch lieber auf ein anderes Modell setze.
“DER KRAFTSTROTZENDE KOLOSS”
Dieser Truck wurde auf einem Parkplatz nahe Rawalpindi entdeckt, unweit der Hauptstadt Islamabad. Im unteren Bereich der Front ist ein einzelner Flipflop zwischen den Kettenelementen eingeklemmt. Dieses unscheinbare Detail zieht den Blick an und öffnet einen stillen erzählerischen Raum. Es bleibt offen, wie er dorthin gelangt ist und welches Ereignis ihm vorausging. Möglich ist ein zufälliger Verlust, ebenso denkbar ein Vorfall, der sich der Sichtbarkeit entzieht. Das Bild verzichtet bewusst auf eine eindeutige Auflösung und überlässt diese Leerstelle der eigenen Vorstellung.
Die Fahrerkabine ist leer, die Türen geschlossen. Der Blick richtet sich vollständig auf die Farbflächen und die reich verzierten Aufbauten im oberen Bereich. Leuchtende Farben, florale Ornamente und symmetrische Muster bestimmen die Bildfläche. Stofftücher und Wimpel erfüllen nicht nur eine dekorative Funktion, sondern sind als Schutzsymbole gedacht. In Bewegung würden sie im Fahrtwind pendeln und dem Fahrzeug eine zusätzliche Lebendigkeit verleihen. Ergänzt werden sie durch die typischen Glöckchen an der Front, die bei nahezu allen Trucks dieser Art zu finden sind.
Weitere beiläufige Elemente wie die Sicherungssteine oder der eingeklemmte blaue Putzeimer verweisen auf Nutzung und Alltag. Sie stehen in einem spannungsvollen Verhältnis zur dichten Ornamentik und erden die Komposition. Trotz standardisierter Formen und Abmessungen entsteht durch Farbe, Muster und Material eine individuelle Handschrift. Ungewöhnlich wirken die beiden Davidsterne im oberen Bereich, die der Bildsprache eine zusätzliche, offene Lesart geben.
Die fein abgestuften Ketten am unteren Rand schließen die Komposition ab. Die Auswahl dieses Fahrzeugs folgte keiner formalen Systematik, sondern entstand aus einer unmittelbaren, intuitiven Entscheidung für das Motiv.
“DER FAHRENDE SCHROTTHAUFEN”
Auf den ersten Blick wirkt dieses Fahrzeug wie ein Relikt kurz vor dem Zerfall. Holz, Metall und Farbe scheinen nur noch notdürftig zusammengehalten zu werden, einzelne Bauteile sind verschoben, gebrochen oder provisorisch ersetzt. Der obere Aufbau gleicht eher einer offenen Konstruktion als einer geschlossenen Kabine und lässt den ursprünglichen Zweck nur noch erahnen. Gerade diese Fragilität verleiht dem Truck eine besondere Präsenz.
Trotz seines desolaten Zustands ist die ornamentale Gestaltung allgegenwärtig. Bemalte Holztafeln, florale Muster und farbige Applikationen überziehen selbst beschädigte Flächen und setzen sich unbeirrt fort. Die Verzierung scheint dem Verfall nicht zu widersprechen, sondern ihn zu begleiten. Schönheit und Abnutzung existieren hier nebeneinander, ohne sich gegenseitig aufzuheben. Besonders im oberen Bereich entsteht ein Spannungsfeld zwischen handwerklicher Sorgfalt und improvisierter Reparatur.
Die Frontpartie trägt deutliche Spuren der Zeit. Abgegriffene Lackflächen, verbogene Metallelemente und abgenutzte Ketten verweisen auf ein langes, intensives Leben auf der Straße. Gleichzeitig setzen kleine dekorative Details immer wieder Akzente, die dem Fahrzeug etwas Eigenwilliges und fast Zärtliches verleihen. Der Truck wirkt weniger wie ein Transportmittel, sondern wie ein Körper, der getragen, gepflegt und immer wieder notdürftig instand gehalten wurde.
Der fahrende Schrotthaufen steht exemplarisch für eine Form von Schönheit, die nicht aus Perfektion entsteht, sondern aus Gebrauch, Widerstandsfähigkeit und Beharrlichkeit. In seiner offensichtlichen Verletzlichkeit entwickelt das Fahrzeug eine stille Würde und erzählt von einem Weiterfahren trotz aller sichtbaren Grenzen.
“DER FAHRENDE ADVENTSKALENDER”
Dieser Truck unterscheidet sich deutlich von den frontal aufgenommenen Fahrzeugen der Serie und öffnet den Blick auf die gesamte Seitenfläche. In seiner streng gegliederten Struktur erinnert der Aufbau an eine Abfolge einzelner Felder, die wie kleine Bildtafeln nebeneinander angeordnet sind. Jedes Segment trägt eigene Motive, Farben und Symbole und erzeugt eine rhythmische Abfolge, die dem Fahrzeug etwas Spielerisches verleiht.
Die Anordnung der bemalten Felder lässt unweigerlich an einen Adventskalender denken. Fläche reiht sich an Fläche, jedes Bild wirkt wie ein eigenes Kapitel innerhalb einer fortlaufenden Sequenz. Vögel, Ornamente und Schriftzüge wechseln sich ab und schaffen eine visuelle Vielfalt, die dennoch einer klaren Ordnung folgt. Diese Balance aus Struktur und dekorativer Dichte prägt die Seitenansicht des Fahrzeugs.
Was diesen Truck innerhalb der Serie jedoch besonders auszeichnet, ist die sichtbare Ladung. Die gestapelten Stahlträger im hinteren Bereich wurden bewusst im Bild belassen. In keinem der anderen Truckbilder ist die Fracht Teil der Komposition. Hier wird sie nicht verborgen, sondern tritt gleichberechtigt neben die ornamentale Gestaltung. Die Ladung verweist auf Funktion, Gewicht und Arbeit und bildet einen spannungsvollen Kontrast zur detailreichen Bemalung.
Auch der vordere Bereich des Fahrzeugs fällt durch eine massive Konstruktion auf, die beinahe wie ein Rammbock wirkt. Dieses robuste Element verleiht dem Truck eine zusätzliche körperliche Präsenz und unterstreicht seinen Charakter als Arbeitsmaschine. In Kombination mit der farbenreichen Gestaltung entsteht ein Bild, das Kraft und Ornament, Nutzung und Inszenierung miteinander verbindet.
“DER KRAFTSTROTZENDE KOLOSS”
Dieser Truck wurde auf einem Parkplatz nahe Rawalpindi entdeckt, unweit der Hauptstadt Islamabad. Im unteren Bereich der Front ist ein einzelner Flipflop zwischen den Kettenelementen eingeklemmt. Dieses unscheinbare Detail zieht den Blick an und öffnet einen stillen erzählerischen Raum. Es bleibt offen, wie er dorthin gelangt ist und welches Ereignis ihm vorausging. Möglich ist ein zufälliger Verlust, ebenso denkbar ein Vorfall, der sich der Sichtbarkeit entzieht. Das Bild verzichtet bewusst auf eine eindeutige Auflösung und überlässt diese Leerstelle der eigenen Vorstellung.
Die Fahrerkabine ist leer, die Türen geschlossen. Der Blick richtet sich vollständig auf die Farbflächen und die reich verzierten Aufbauten im oberen Bereich. Leuchtende Farben, florale Ornamente und symmetrische Muster bestimmen die Bildfläche. Stofftücher und Wimpel erfüllen nicht nur eine dekorative Funktion, sondern sind als Schutzsymbole gedacht. In Bewegung würden sie im Fahrtwind pendeln und dem Fahrzeug eine zusätzliche Lebendigkeit verleihen. Ergänzt werden sie durch die typischen Glöckchen an der Front, die bei nahezu allen Trucks dieser Art zu finden sind.
Weitere beiläufige Elemente wie die Sicherungssteine oder der eingeklemmte blaue Putzeimer verweisen auf Nutzung und Alltag. Sie stehen in einem spannungsvollen Verhältnis zur dichten Ornamentik und erden die Komposition. Trotz standardisierter Formen und Abmessungen entsteht durch Farbe, Muster und Material eine individuelle Handschrift. Ungewöhnlich wirken die beiden Davidsterne im oberen Bereich, die der Bildsprache eine zusätzliche, offene Lesart geben.
Die fein abgestuften Ketten am unteren Rand schließen die Komposition ab. Die Auswahl dieses Fahrzeugs folgte keiner formalen Systematik, sondern entstand aus einer unmittelbaren, intuitiven Entscheidung für das Motiv.
“DER ROTE TEUFEL”
Der obere Aufbau dieses Trucks ist von einer nahezu vollständigen Überlagerung geprägt. Formen, Farben und Applikationen verdichten sich zu einer massiven Präsenz, die das Fahrzeug optisch deutlich höher erscheinen lässt als viele andere der Serie. Besonders ins Auge fallen zwei spiegelbildlich angelegte Vogelmotive, die sich einen gemeinsamen Körper teilen. Sie wirken wie ein einziges, doppelköpfiges Wesen und verleihen der Komposition eine eigenwillige, fast mythische Anmutung. Ob diese Darstellung eine spezifische kulturelle Bedeutung trägt oder aus persönlicher Symbolik entstanden ist, bleibt offen.
Zwischen Ornamenten, Schriftzügen und geometrischen Formen tauchen mehrfach Warndreiecke auf, die ungewöhnlich konsequent in die Gestaltung integriert sind. Sie fügen sich selbstverständlich in die Bildsprache ein und verstärken den Eindruck einer durchkomponierten Oberfläche, in der kein Element zufällig wirkt. Jeder verfügbare Raum im oberen Bereich wird genutzt, wodurch eine visuelle Dichte entsteht, die den Blick kaum zur Ruhe kommen lässt.
Der Kontrast zwischen dem extrem hohen Aufbau und dem vergleichsweise kleinen Arbeitsraum des Fahrers ist deutlich spürbar. Das eingeschränkte Sichtfeld steht in einem bemerkenswerten Verhältnis zur vertikalen Ausdehnung des Fahrzeugs. Diese Spannung verleiht dem Truck eine besondere physische Präsenz und lässt ihn zugleich fragil und kraftvoll erscheinen.
“UNGETÜM IN PINK”
Die Kombination aus einer leuchtend pinken Farbfläche und dunklen, massiv wirkenden Holzelementen verleiht diesem Truck eine ungewöhnliche und zugleich selbstbewusste Erscheinung. Was zunächst wie ein Widerspruch wirkt, fügt sich hier zu einer eigenständigen Bildsprache, in der Materialität und Farbe gleichberechtigt nebeneinanderstehen. Die seitliche Ansicht verstärkt diesen Eindruck und lässt die Struktur des Fahrzeugs besonders klar hervortreten.
Die Holzpartien wirken fast archaisch und setzen einen starken Kontrast zur verspielten Ornamentik der lackierten Flächen. Ein kleines Seitenfenster unterbricht die massive Konstruktion und lenkt den Blick auf die Kabine, während sich im vorderen Bereich ein dichtes Geflecht aus Formen, Farben und Applikationen entfaltet. Selbst funktionale Zonen wie Radkastenabdeckungen sind bemalt und in die Gestaltung integriert, als gäbe es keinen Bereich, der von der ästhetischen Aufmerksamkeit ausgenommen wäre.
Die große pinke Seitenfläche ist in zahlreiche Felder gegliedert und erinnert in ihrer Struktur an eine Abfolge kleiner Bildräume. Jedes Segment trägt eigene Motive und Details, die sich erst bei näherer Betrachtung erschließen. Diese Gliederung erzeugt eine spielerische Spannung zwischen Ordnung und Überfluss und lädt dazu ein, die Oberfläche Schritt für Schritt zu erkunden.
Nur wenige Fahrzeuge der Serie eignen sich in dieser Klarheit für eine seitliche Darstellung. In diesem Fall entfaltet sich gerade aus der Länge und Flächigkeit des Trucks eine besondere Wirkung. Farbe, Material und Ornament verbinden sich zu einem Bild, das sich bewusst vom Erwartbaren löst und gerade dadurch eine starke visuelle Präsenz entwickelt.
“TRUCK IN GRÜN”
Dieses Fahrzeug teilt Form und Proportionen mit dem pinkfarbenen Truck der Serie, einschließlich der markanten Abdeckung über dem Alkoven. Trotz dieser formalen Übereinstimmung entfaltet sich eine deutlich andere Wirkung. Statt dunkler Holzelemente dominiert hier eine mosaikartige Oberfläche, die dem Truck eine kühlere, zugleich feinere Anmutung verleiht. Die grüne Farbfläche wirkt ruhiger, fast gesetzter, und bildet eine Bühne für die detailreiche Ornamentik.
Auffällig ist das Fehlen seitlicher Fenster. Die geschlossene Fläche verstärkt den Eindruck eines in sich gekehrten Raums, während gleichzeitig Fragen nach Sicht und Orientierung offenbleiben. Die Abdeckung über dem Alkoven lässt sich als Schutz interpretieren, möglicherweise als nächtlicher Rückzugsort des Fahrers. Sie erinnert an ein provisorisches Zelt, das den Übergang zwischen Fahrzeug und Wohnraum markiert.
Obwohl die Abmessungen identisch sind, erscheint die Gestaltung hier noch dichter und erzählerischer. Klassische Tiermotive wie der amerikanische Weißkopfseeadler oder ein Tiger treten deutlich hervor und verankern das Fahrzeug in einer Bildsprache, die Stärke, Wachsamkeit und Bewegung symbolisiert. Die Malereien sind präzise ausgeführt und fügen sich nahtlos in die streng gegliederte Seitenfläche ein.
Typisch für viele pakistanische Trucks ist der fehlende obere Abschluss des Laderaums. Stattdessen sorgen Rundbögen für Flexibilität bei hoher Beladung. In Verbindung mit dem ausgeprägten Alkoven über der Fahrerkabine entsteht eine Bauform, die funktionale Anforderungen und ornamentale Gestaltung auf ungewöhnliche Weise vereint. Gerade diese Kombination verleiht dem Fahrzeug eine Formensprache, die in ihrer Konsequenz und Eigenständigkeit weltweit kaum vergleichbar ist.
“DER THAI TRUCK”
Beim Betrachten dieses Trucks entsteht eine unmittelbare Assoziation zu fernöstlichen Bildwelten. Die intensive Farbigkeit, die dichte Ornamentik und die geschwungenen Formen erinnern an die visuelle Überfülle farbenreicher Tempelanlagen und erzeugen eine fast festliche Atmosphäre. Der Aufbau dieses Mazda-Trucks ist in seiner Form einzigartig und hebt sich deutlich von den übrigen Fahrzeugen der Serie ab.
Auffällig ist das extrem eingeschränkte Sichtfeld des Fahrers. Große Teile der Windschutzscheibe sind mit reflektierenden Folien beklebt, sodass der Blick nach außen nur noch fragmentarisch möglich erscheint. In einer Umgebung, die von unvorhersehbaren Situationen geprägt ist, wirkt diese gestalterische Entscheidung ebenso radikal wie kompromisslos. Sie verstärkt den Eindruck, dass hier Gestaltung bewusst über Funktion gestellt wird.
Die Vorliebe des Besitzers für Folienarbeiten prägt das gesamte Erscheinungsbild. Spiegelnde Flächen, leuchtende Farben und eine Vielzahl kleiner Herzmotive durchziehen die Front und verleihen dem Fahrzeug eine überraschend romantische Note. Diese weichen, beinahe verspielten Elemente stehen in spannendem Kontrast zur massiven Präsenz des Trucks und seiner funktionalen Härte.
Die Linienführung der Ornamente ist präzise und zugleich fließend. Trotz der visuellen Dichte wirkt die Gestaltung nicht beliebig, sondern klar geführt. Das Fahrzeug entfaltet eine starke Bildwirkung, die weniger von einzelnen Details lebt als von der Gesamtheit seiner Erscheinung. Es ist ein Truck, der nicht nur bewegt, sondern erinnert – als visuelle Verdichtung von Erlebnissen, Eindrücken und kulturellen Überschneidungen.
“ISUZU UND SEINE VERZIERUNGEN”
Dieser Isuzu-Truck entfaltet eine außergewöhnlich prunkvolle Erscheinung, die sich aus einer nahezu vollständigen Überlagerung von Farbe, Ornament und reflektierenden Elementen speist. Die Front wirkt wie ein dicht komponiertes Bildfeld, in dem kaum Raum für visuelle Ruhe bleibt. Gerade diese Überfülle erzeugt eine freundliche, beinahe festliche Ausstrahlung, die den Truck deutlich von anderen Fahrzeugen der Serie abhebt.
Besonders auffällig ist der Einsatz von reflektierenden Farbfolien, die der Gestaltung eine zusätzliche Leuchtkraft verleihen. Die Palette ist dabei bewusst begrenzt, was die Wirkung umso erstaunlicher macht. Ergänzt werden diese Flächen durch spiegelnde Elemente und dekorative Applikationen, die das Licht aufnehmen und die Front in ständiger Veränderung erscheinen lassen. Der Blick nach außen aus der Fahrerkabine wirkt dabei stark eingeschränkt, fast vollständig von Ornamenten eingerahmt.
In der Gesamtansicht zeigt sich, dass die Aufbauten nicht immer vollkommen symmetrisch sitzen. Leichte Verschiebungen und Schrägen sind sichtbare Spuren der Belastungen, denen diese Fahrzeuge im Alltag ausgesetzt sind. Sie verleihen dem Truck eine gewisse Unruhe und erinnern daran, dass es sich trotz aller Ornamentik um ein intensiv genutztes Arbeitsgerät handelt.
Im unteren Bereich sind Wimpel aus Stoff angeordnet, die bei der Fahrt in Bewegung geraten. Ihnen wird eine schützende Funktion zugeschrieben, sie sollen Unheil von der Straße fernhalten. Gleichzeitig bilden sie einen weichen Abschluss der massiven Front und verstärken den Eindruck eines Fahrzeugs, das nicht nur gestaltet, sondern auch symbolisch aufgeladen ist. In seiner Gesamtheit erscheint dieser Truck als eine kraftvolle Verbindung aus Funktion, Schutz und ornamentaler Freude.
“DER KNUFFIGE TRUCK”
Dieser Truck entfaltet eine ungewöhnliche Wärme und Zugänglichkeit. Seine rundliche Front und die weich geführten Linien verleihen ihm eine beinahe freundliche, fast menschliche Anmutung. Gleichzeitig wirkt das Fahrzeug in sich leicht verzogen, als hätte es im Laufe der Zeit mehrere kleinere Kollisionen oder Auffahrunfälle überstanden. Die Form scheint nachgegeben zu haben, ohne ihre Geschlossenheit vollständig zu verlieren. Reflektierende Folien überziehen große Teile der Oberfläche und wirken dabei nicht nur dekorativ, sondern fast wie ein verbindendes Element, das die Front zusammenhält.
Die Gestaltung ist geprägt von farbigen Aufklebern, Schriftzügen und Symbolen, die eine starke emotionale Bindung erkennen lassen. Auch ohne ihre genaue Bedeutung zu entschlüsseln, vermitteln sie Stolz, Zugehörigkeit und eine klare Haltung. Herzen, Farbflächen und wiederkehrende Motive erzeugen eine Bildsprache, die weniger monumental als vielmehr nahbar wirkt.
Trotz der dichten Ornamentik bleibt der Gesamteindruck ausgewogen. Die Front ist klar gegliedert, die Details sind sorgfältig verteilt und verleihen dem Fahrzeug eine ruhige Präsenz. Gerade diese Mischung aus sichtbarer Abnutzung und gestalterischer Ordnung macht den Charakter des Trucks aus. Er wirkt nicht dominant, sondern offen und zugänglich.
“DER SCHRIFTSTELLER TRUCK”
Im Mittelpunkt dieses Trucks steht ein gemaltes Porträt, das sofort eine ruhige, nachdenkliche Stimmung erzeugt. Der dargestellte Mann könnte ein bekannter pakistanischer Schriftsteller oder Dichter sein, versunken in Gedanken, vielleicht gerade dabei, ein Gedicht zu schreiben. Solche Bildnisse sind typisch für die pakistanische Truck Art, in der neben Tiermotiven auch immer wieder bekannte Persönlichkeiten, Schauspieler oder kulturelle Figuren dargestellt werden. Das Porträt verleiht dem Fahrzeug eine stille, beinahe kontemplative Ebene und hebt es deutlich von vielen anderen Trucks der Serie ab.
Trotz seines insgesamt stark gezeichneten Zustands besitzt der Truck eine bemerkenswerte Ausstrahlung. Abnutzung, Kratzer und verblasste Farben stehen im Kontrast zu der Sorgfalt, mit der das Gemälde ausgeführt wurde. Gerade dieser Gegensatz verstärkt die Wirkung des Bildes. Der obere Bereich wurde bewusst hell gehalten, wodurch sich ein traumhafter Eindruck einstellt und das Porträt visuell hervorgehoben wird.
Auffällig sind auch die auf der linken Seite angebrachten numerischen Markierungen. Jemand hat sich die Mühe gemacht, Zahlen in die Bildfläche zu integrieren, deren Bedeutung offenbleibt. Sie wirken wie beiläufige Einschreibungen und fügen sich selbstverständlich in die Gesamtkomposition ein.
“DER JUNGE IN PINK”
Eigentlich war geplant, die Trucks ohne Fahrer zu fotografieren. Doch kaum war das Stativ aufgebaut, bildete sich regelmäßig eine neugierige Menschenmenge. Fahrer und Anwesende stellten sich vor die Fahrzeuge, wollten gesehen werden und Teil des Moments sein. Daraus entwickelte sich mit der Zeit ein wiederkehrender Ablauf. Zunächst entstand eine spontane Fotosession mit den Beteiligten, anschließend wurden gemeinsam Selfies gemacht, es wurde Tee getrunken und Zeit miteinander verbracht. Nachdem diese Herangehensweise abgeschlossen war, entstand das eigentliche Bild.
Auffällig war, dass es den Beteiligten weniger um das fertige Foto ging. Entscheidend war der Akt des Fotografiertwerdens selbst. Ein Fremder aus dem Westen, eine Kamera, Aufmerksamkeit. Das Bild als Objekt spielte dabei kaum eine Rolle, vielmehr das Ereignis.
In diesem Fall setzte sich ein kleiner Junge auf die Stoßstange des Trucks. In seiner leuchtend farbigen traditionellen Kleidung hob er sich deutlich von der massiven Front und den intensiven Ornamenten des Fahrzeugs ab. Seine Haltung war ruhig, beinahe in sich gekehrt. Der Moment wirkte selbstverständlich und unaufgeregt, ohne jede Inszenierung.
Der frisch gereinigte, auf Hochglanz polierte Truck verstärkte diesen Eindruck zusätzlich. Farbe, Material und Detailreichtum traten in einen stillen Dialog mit der Präsenz des Kindes. Das Besondere an diesem Bild liegt in der bewussten Kombination von Mensch und Fahrzeug. Während Fahrer in anderen Arbeiten meist nur schemenhaft erscheinen, nimmt der Junge hier eine klare Rolle ein. Seine Ruhe und Selbstverständlichkeit hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Für mich ist gut vorstellbar, dass dieser Junge später eine starke Unternehmerpersönlichkeit wird.
“DER KAMELTRUCK”
Die pakistanische Truck Art greift häufig auf klassische Bildmotive zurück. Landschaften, bekannte Persönlichkeiten oder seltene Tiere gehören zu den immer wiederkehrenden Elementen dieser Bildsprache. In diesem Fall dominiert ein prächtig dargestelltes Kamel, das sich kraftvoll durch eine surreale Landschaft bewegt. Das Tier ist reich geschmückt und vermittelt Dynamik und Ausdauer. Als traditionelles Transportmittel steht das Kamel sinnbildlich für Zuverlässigkeit und Bewegung und überträgt diese Eigenschaften auf das Fahrzeug und seinen Einsatz.
Auffällig ist die erstmals in der Serie auftauchende Jahreszahl, die zentral in die ornamentale Struktur eingebettet wurde. Sie ist umgeben von einer dichten Komposition aus Reflektionsfolien und Malereien, die dem Fahrzeug eine nahezu leuchtende Präsenz verleihen. Besonders gelungen ist der geschwungene, malerisch ausgearbeitete Rahmen, der das Kamelmotiv fasst und sich präzise an die Geometrie des Trucks anpasst.
Ergänzt wird die Komposition durch textile Wimpel an den Seiten, die dem streng aufgebauten Heck eine bewegliche und beinahe spielerische Note verleihen. In seiner Gesamtheit wird das Fahrzeug so zu einem eindrucksvollen Bildträger, der Funktion, Ornament und erzählerisches Motiv auf charakteristische Weise miteinander verbindet.
“DER BULLE”
Dieser Truck wurde auf einem Parkplatz nahe Rawalpindi entdeckt, unweit der Hauptstadt Islamabad. Im unteren Bereich der Front ist ein einzelner Flipflop zwischen den Kettenelementen eingeklemmt. Dieses unscheinbare Detail zieht den Blick an und öffnet einen stillen erzählerischen Raum. Es bleibt offen, wie er dorthin gelangt ist und welches Ereignis ihm vorausging. Möglich ist ein zufälliger Verlust, ebenso denkbar ein Vorfall, der sich der Sichtbarkeit entzieht. Das Bild verzichtet bewusst auf eine eindeutige Auflösung und überlässt diese Leerstelle der eigenen Vorstellung.
Die Fahrerkabine ist leer, die Türen geschlossen. Der Blick richtet sich vollständig auf die Farbflächen und die reich verzierten Aufbauten im oberen Bereich. Leuchtende Farben, florale Ornamente und symmetrische Muster bestimmen die Bildfläche. Stofftücher und Wimpel erfüllen nicht nur eine dekorative Funktion, sondern sind als Schutzsymbole gedacht. In Bewegung würden sie im Fahrtwind pendeln und dem Fahrzeug eine zusätzliche Lebendigkeit verleihen. Ergänzt werden sie durch die typischen Glöckchen an der Front, die bei nahezu allen Trucks dieser Art zu finden sind.
Weitere beiläufige Elemente wie die Sicherungssteine oder der eingeklemmte blaue Putzeimer verweisen auf Nutzung und Alltag. Sie stehen in einem spannungsvollen Verhältnis zur dichten Ornamentik und erden die Komposition. Trotz standardisierter Formen und Abmessungen entsteht durch Farbe, Muster und Material eine individuelle Handschrift. Ungewöhnlich wirken die beiden Davidsterne im oberen Bereich, die der Bildsprache eine zusätzliche, offene Lesart geben.
Die fein abgestuften Ketten am unteren Rand schließen die Komposition ab. Die Auswahl dieses Fahrzeugs folgte keiner formalen Systematik, sondern entstand aus einer unmittelbaren, intuitiven Entscheidung für das Motiv.
“ALT ABER GUT”
Dieses Fahrzeug fällt sofort durch seinen stark gezeichneten Zustand auf. Der Lack ist stellenweise abgeplatzt, die Oberfläche wirkt abgenutzt, und der Truck stand auf einem stark verschmutzten Parkplatz. Details unter den Reifen habe ich bewusst im Bild belassen, um die Situation so zu zeigen, wie ich sie vorgefunden habe. Es erstaunt, dass dieses Fahrzeug überhaupt noch im Einsatz ist und sich weiterhin auf den Straßen bewegt.
Auffällig ist der Kontrast zwischen dem insgesamt ramponierten Erscheinungsbild und der Sorgfalt, mit der die ornamentalen Elemente erhalten wurden. Die Wimpel sind hier nicht in dunklen Tönen gehalten, sondern farbenfroh gestaltet und verleihen dem Truck eine unerwartete Leichtigkeit. Sie setzen einen bewussten Akzent innerhalb der ansonsten schweren Materialität.
Die Motorhaube ist mit kleinen Herzmotiven versehen, was dem Fahrzeug eine beinahe persönliche Note gibt. Gerade diese Details stehen im starken Gegensatz zum sichtbaren Verschleiß des Trucks. Trotz des gealterten Zustands wird offensichtlich Wert darauf gelegt, dass die Bemalungen und dekorativen Elemente gepflegt bleiben. So entsteht ein Spannungsfeld zwischen Abnutzung und Aufmerksamkeit, das diesem Fahrzeug eine besondere Präsenz verleiht.
“DAS KLEINE DETAIL RECHTS”
Auf den ersten Blick fällt auf, dass der Truck nicht exakt zentriert im Bild steht. Diese Entscheidung war bewusst gewählt, um die gelbe Stange mit dem daran befestigten Wimpel vollständig einzubeziehen. Sie ragt seitlich aus dem Fahrzeug heraus und erweitert dessen ohnehin schon ausladende Erscheinung.
Der Aufbau wirkt extrem überladen. Offenbar reichte es dem Besitzer nicht aus, den Truck bis an seine konstruktiven Grenzen zu gestalten. Selbst außerhalb der eigentlichen Fahrzeugbreite wurden zusätzliche Elemente angebracht. Die gelben Stangen schwingen bei der Fahrt mit, begleitet von den zahlreichen Glöckchen im unteren Bereich. Man kann sich gut vorstellen, wie präsent dieses Fahrzeug im Straßenbild ist, nicht nur visuell, sondern auch akustisch.
Neben diesen beweglichen Elementen finden sich zahlreiche figürliche Details. Hasen, Vögel und dekorative Abdeckungen für die Scheibenwischer sind integriert und erweitern die Ornamentik bis in funktionale Bereiche hinein. Gerade diese Liebe zum Detail macht den Truck besonders. Die roten Kreise, schlicht in ihrer Form, aber wirkungsvoll in der Wiederholung, tauchen auch bei anderen Fahrzeugen auf und scheinen Teil einer wiederkehrenden Gestaltungssprache zu sein.
Die Kombination aus unterschiedlichen Materialien, Farben und beweglichen Elementen zeigt, wie selbstverständlich in der pakistanischen Truck Art Individualität gelebt wird. Auch im Inneren der Fahrerkabine setzt sich diese Gestaltung fort. Alles an diesem Fahrzeug wirkt durchdacht, übersteigert und zugleich persönlich. Ein Truck, der keine Zurückhaltung kennt und genau darin seine Wirkung entfaltet.
“DIE ROLLENDE BLECHIKONE”
Dieses Fahrzeug ist deutlich gealtert, und genau darin liegt seine besondere Ausstrahlung. Roststellen, abgeblätterter Lack und Spuren intensiver Nutzung stehen im starken Kontrast zu dem aufwendig gestalteten Aufbau, der dem Truck dennoch Würde und Präsenz verleiht. Die Konstruktion wirkt insgesamt leicht verzogen, fast instabil, und es bleibt erstaunlich, wie diese Fahrzeuge ihre Lasten über lange Strecken transportieren, ohne größeren Schaden zu nehmen.
Auffällig ist der stark reduzierte Innenraum. Die Fahrerkabine erscheint gedrungen, das Sichtfeld eingeschränkt. Direkt im Zentrum der Frontscheibe hängt ein Wimpel, der den Blick zusätzlich unterbricht. Solche Details verdeutlichen, wie sehr funktionale Anforderungen und persönliche Gestaltung ineinandergreifen. Sicherheit im westlichen Sinn scheint hier eine untergeordnete Rolle zu spielen zugunsten von Symbolik und individueller Handschrift.
Die beiden Vogelmotive im oberen Bereich wirken wie ein zentrales Element der Gestaltung. Es könnten Tauben sein, ein Motiv, das in Pakistan häufig auftaucht und für Frieden oder Schutz stehen kann. Ergänzt werden sie durch einfache rote Kreise, die sich rhythmisch über die Fläche verteilen. Trotz ihrer Schlichtheit entfalten sie eine starke visuelle Wirkung, getragen von der harmonischen Kombination aus Blau, Gelb und Rot.
So entsteht ein Bild, das weniger von Perfektion lebt als von gelebter Zeit. Ein Truck, dessen äußere Spuren seine Geschichte offen zeigen und dessen ornamentale Struktur diesem Zustand bewusst etwas entgegensetzt.